Was macht eine Wissenschaftlerin eigentlich den ganzen Tag? Girls’Day am MPL

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Zum Girls’Day 2021 begrüßte das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts zwanzig Mädchen, die sich für den Arbeitsalltag in der Wissenschaft interessieren. Der Aktionstag findet jährlich statt und bietet Schülerinnen Einblicke in typischerweise männerdominierte Berufe.

Aufgrund der Pandemiesituation konnte der Aktionstag nicht vor Ort stattfinden, sondern musste in den virtuellen Raum verlagert werden. Das ermöglichte anders als in den Vorjahren nicht nur Schülerinnen aus dem Umland, sondern auch Mädchen aus ganz Deutschland die Teilnahme.

Nach dem Livestream der Koordinierungsstelle des Girls’Days gaben Wissenschaftlerinnen aus dem MPI für die Physik des Lichts einen Einblick in die Welt der Forschung. Doktorandin Alexandra Popp beantwortete Fragen rund um das Physikstudium, den Berufseinstieg und die Herausforderungen in der Grundlagenforschung. Wie der Alltag experimenteller Forscherinnen aussieht, konnten die Schülerinnen ebenfalls erfahren – Cornelia Holler und Jennifer Lühr nahmen die Mädchen virtuell mit ins Biolabor. Stephanie Möllmert und Birgit Stiller gaben Einblicke in ihre unterschiedlichen Forschungsfelder und ihren Werdegang. Zahlreiche Fragen der Schülerinnen zeugten von deren regem Interesse: Die Mädchen wollten mehr über die Auswahl des Studienfaches, die vorgestellten Forschungsgebiete bis hin zu den persönlichen Erfahrungen der Wissenschaftlerinnen in ihrer Karriere erfahren. Auch im digitalen Format fand so ein guter Austausch statt. Anschließend nahmen die Mädchen noch an einem spannenden Online-Escape-Game teil, in dem sie ihr naturwissenschaftliches Verständnis, logisches Denken und Geschick beim Knobeln unter Beweis stellen konnten.

Zum Abschluss zeigten sich die Schülerinnen durchweg begeistert. „Der Girls’Day hat mich darin bestärkt, nach dem Abi Physik zu studieren“, erklärte eine 16-jährige Teilnehmerin am Ende des Mädchen-Zukunftstags. Vor allem der Einblick in die Arbeitsabläufe in einer Forschungseinrichtung kam gut an: „Jetzt kann ich mir besser vorstellen, wie der Berufsalltag aussieht, wenn ich Wissenschaftlerin bin.“

 

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