Krebs- und Malariaforschung: MPZPM heißt neue Forschungsgruppen willkommen
Am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) gibt es Zuwachs bei den Forschungsgruppen. Wir freuen uns über unsere beiden neuen Gruppenleiterinnen, Dr. Viola Introini, ›Vaskuläre Infektionen‹, und Dr. Eleni Dalaka, ›Biomechanik von Krebs‹.
Viola Introini beschäftigt sich mit der Grundlagenforschung zu der durch Plasmodium-Parasiten ausgelösten Erkrankung Malaria. Sie konzentriert sich beispielsweise auf die Untersuchung mechanischer Kräfte, die bei der Invasion und Anhaftung der Parasiten an Blutgefäßen wirken. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, die künftig in der Behandlung von Malaria und anderen Gefäßerkrankungen Anwendung finden können. Mehr zu Viola Introini und ihrer Forschungsgruppe ›Vaskuläre Infektionen‹ finden Sie hier.
Eleni Dalaka erforscht, wie physikalische Kräfte und mechanische Eigenschaften von Zellen Krebs beeinflussen, von ihrer Entstehung bis zur Ausbreitung. In diesem Zusammenhang untersucht sie unter anderem mithilfe moderner Methoden und künstlicher Krebsmodelle, warum manche Zellen metastasieren und welche mechanischen Eigenschaften diese aggressiven Zellen besitzen. Damit möchte sie neue Therapieansätze auf der Grundlage der Biomechanik von Krebs entwickeln. Mehr zu Eleni Dalaka und ihrer Forschungsgruppe ›Biomechanik von Krebs‹ finden Sie hier.
Über das MPZPM
Das MPZPM ist ein interdisziplinäres gemeinsames Forschungszentrum des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Universitätsklinikums Erlangen (UKER). Das MPZPM beherbergt mehrere Arbeitsgruppen, die verschiedene Forschungsbereiche an der Schnittstelle von Physik und Medizin abdecken. Neben fünf permanenten Gruppen (Franze, Guck, Ladoux, Sandoghdar, Zaburdaev) gibt es Platz für weitere fünf unabhängige Forschungsgruppen, die hier exzellente Forschungsbedingungen vorfinden: zwei W2-Gruppen des MPL und des UKER sowie drei weitere Gruppen, finanziert mittels ERC Starting Grants, ERC Consolidator Grants oder DFG Emmy Noether Fördermitteln. Unterstützt wird die Forschung durch zentrale Einrichtungen für Mikroskopie, In-Vivo-Modelle und Lab-on-Chip Systeme.