Wissen schaffen – das Max-Planck-Talent-Programm ›Light up Your Career‹ zu Gast bei Siemens Healthineers
Am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) forschen die besten Wissenschaftler*innen ihres Fachs für das Wissen von morgen. Die Mitarbeiter*innen der zugehörigen Administration liefern dafür tagtäglich die besten Bedingungen. Mit dem Talentförderprogramm Light up Your Career (LUYC) des MPL werden sie gefördert, ihr Know-How stetig zu erneuern und ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Im Mai stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan: ein gemeinsamer Besuch bei Siemens Healthineers in Erlangen. Im ›Museumswinkel‹ wurden die Teilnehmer*innen aus den Bereichen IT, Personal, Wissenschaftskoordination und Kommunikation von Pressesprecher Heiko Jahr begrüßt und durch das gesamte Programm begleitet. Dem Impulsvortrag des ›Head of Acquisition EMEA‹, Liza Follert, folgten die Gäste aus dem Forschungsinstitut an einem historischen Ort: Der denkmalgeschützte Bau des heutigen MedMuseum war in den Zwanzigerjahren des Zwanzigsten Jahrhunderts das Werk der ›Vereinigten Physikalisch-Medizinischen Werkstätten Reiniger, Gebbert & Schall‹ (RGS), aus dem unter anderem die heutige Siemens Healthineers AG hervorging.
Die Teilnehmer*innen erhielten umfassende Einblicke in die Arbeitskultur bei Siemens Healthineers, insbesondere im Bereich Human Resources. Wie man bei über 70.000 Mitarbeitenden die eigene Wertekultur tatsächlich lebt, war ebenso Thema wie die Mitarbeiter- und Karriereentwicklung, Bedeutung der Diversität sowie flexible Arbeitsmodelle. Auch gesundheitliche Aspekte am Arbeitsplatz wurden erläutert – von ergonomischen Konzepten im Büro bis zum Einsatz von Exoskeletten bei körperlicher Arbeit.
Und dann tauchten die Teilnehmer*innen in einen bedeutenden Teil der Erlanger Stadtgeschichte ein, der diese als Medizinstadt bis heute geprägt hat – Museumsführer Manuel Schusser erläuterte bei der Museumstour, wie aus einer Werkstatt für elektromedizinische Geräte ein Weltkonzern entstand. Besonders eindrucksvoll waren die unterschiedlichsten Exponate, beginnend bei ersten Herzschrittmachern über „Hörgeräte aus der Damenhandtasche“ bis hin zu Magnetresonanztomographen. Die Technikgeschichte wurde kombiniert von Einblicken in die damalige Denk- und Vorgehensweise von Mediziner*innen und Physiker*innen – für die Gäste besonders interessant, da sie auch für die Infrastruktur & Administration des zugehörigen Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin zuständig sind.
Der Besuch als ein Baustein des Programms soll gezielt Raum für bereichsübergreifendes Lernen und Vernetzung schafft. Die Rückmeldungen der Gruppe waren durchweg positiv, bestätigt die Verantwortliche des Programms, Verwaltungsleiterin Dr. Dorothe Burggraf: „Die interne Vernetzung und Stärkung des Teamspirits sind wichtige Bestandteile in der Entwicklung unserer Fachkräfte oder künftigen Führungspersönlichkeiten.“