Forschungsdrang hautnah erleben: Schulklasse zu Besuch am MPL
Neugier und Wissenschaft gehören untrennbar zusammen – das konnten Schüler*innen der 10. Klasse des Emil-von-Behring-Gymnasiums aus Spardorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) bei ihrem Besuch am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) eindrucksvoll erfahren. Mit großem naturwissenschaftlichem Interesse und vielen guten Fragen tauchten sie in die faszinierende Welt moderner Grundlagenforschung rund um das Thema Licht ein – vom Glasfaserlabor bis zur Infrastruktur.
Bei einer kurzen Begrüßung erhielt die Gruppe eine Übersicht, was Grundlagenforschung bedeutet und wie am MPL Wissenschaft betrieben wird. Weiter ging es mit dem Thema photonische Kristallfasern. Ein kurzer Vortrag zeigte, wofür die Fasern eingesetzt und wie sie hergestellt werden. In zwei anschließenden Labortouren bekamen die Gruppe Einblicke in verschiedene Forschungsbereiche am MPL – einerseits ging es um fluoreszierende Markierungen an Zellproben unter dem Mikroskop und andererseits um den Aufbau optischer Tische mit Lasern.
Mehr als Forschung: Die Infrastruktur als Rückgrat des Instituts
Was nötig ist, um Spitzenforschung betreiben zu können, erfuhren die Schüler*innen zum Abschluss ihres Besuchs. Bei einem Blick hinter die Kulissen der Infrastruktur lernten sie, wie beispielsweise die Betriebstechnik und die elektronischen Werkstätten den Forschungsbetrieb unterstützen. Ein besonderes Highlight zum Schluss: Bei Spielen wie Snake oder ›Heißer Draht‹ kam auch der Spaß nicht zu kurz.
Fazit: Neugier trifft auf Spitzenforschung
Der Besuch am MPL bot spannende Einblicke in aktuelle Forschung und zeigte, wie vielfältig und praxisnah Naturwissenschaft sein kann. Die vielen Fragen und das große Interesse machten deutlich: Der Forschergeist ist geweckt – und vielleicht kehrt die eine oder der andere eines Tages zurück ans Institut.
Fotos: © MPL, Elisabeth Offial