Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts als DPG-Quantenort ausgezeichnet
Im Rahmen des Internationalen Jahres der Quantenwissenschaft und -technologie 2025 zeichnete die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) als ›Quantenort‹ aus. Die Quantenorte sollen die wissenschaftliche, technologische und wirtschaftliche Bedeutung der Quantenphysik in der Öffentlichkeit sichtbar machen.
Die DPG würdigte deutschlandweit 100 Orte, die besonders mit der Quantenphysik verbunden sind. Historischer Anlass der Aktion ist die Formulierung der Quantenmechanik durch Werner Heisenberg im Jahr 1925, dem der entscheidende Durchbruch bei der Entwicklung der Matrixmechanik – der ersten mathematischen Formulierung der modernen Quantentheorie – gelang. Die ausgezeichneten Institute waren dazu eingeladen, sich auf einer interaktiven Online-Karte registrieren zu lassen und sich mittels einer Gebäudeplakette als ›Quantenort‹ zu identifizieren.
Die Forschung an der Schnittstelle von Licht und Materie am MPL umfasst unter anderem zentrale Fragestellungen der Quantenwissenschaften und -technologien – von klassischem Licht bis hin zu Quantenlicht, von Grundlagenforschung bis zu Anwendungen. Dabei forschen die Wissenschaftler*innen auch interdisziplinär, etwa an den Schnittstellen von Optik und Nanophysik, Optik und Biophysik oder Optik und Informationsverarbeitung.