Roundtable am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts: Perspektiven der Wissenschaftsentwicklung in der Metropolregion
Die Technische Universität Nürnberg (UTN) zu Gast am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL): Gemeinsam mit der Institutsleitung des MPL tauschte sich das UTN-Präsidium über aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte der jeweiligen Institutionen aus. Das Strategiegespräch erfolgte als Gegenbesuch zu der im Vorjahr erfolgten Einladung an den Gründungsbau der UTN im Nürnberger Süden.
Der Gründungspräsident der UTN, Prof. Michael Huth, Vize-Präsident Prof. Alexander Martin und der Kanzler Prof. Michael Fraas waren am 14. Januar dieses Jahres zu Gast am MPL. Gegenstand des Roundtable-Gesprächs, zu dem der Geschäftsführende Direktor des MPL Prof. Florian Marquardt, Direktor Prof. Vahid Sandoghdar sowie die Leitung der Administration und Infrastruktur Dr. Dorothe Burggraf geladen hatten, war ein näheres Kennenlernen der beiden Forschungsinstitutionen. Ziel ist es, die Vernetzung und Stärkung des Wissenschaftsstandortes Erlangen-Nürnberg voranzutreiben, um die internationale Sichtbarkeit des regionalen Wissenschafts-Hubs zu erhöhen.
Die hochkarätigen Gäste bekamen Einblicke in die am MPL betriebene Grundlagenforschung – insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Quantenphysik und Nanooptik. Darüber hinaus informierten sie sich über die Forschungsschwerpunkte an der Schnittstelle von Physik und Medizin, wie sie am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin verfolgt werden. Auch infrastruktureller Erfahrungsaustausch wie beispielsweise zum Thema großer Bauvorhaben war Inhalt der Gespräche.
Bei einer anschließenden Führung durch das moderne Institutsgebäude, beginnend auf der Dachterrasse des Instituts mit Blick über ganz Erlangen bis in die unterirdischen erschütterungsstabilen und temperaturkonstanten optischen Labore, zeigte sich die Nürnberger Delegation sehr interessiert. Begleitet wurde der Besuch von den jeweiligen Pressesprecher*innen sowie der Referentin des Präsidenten mit Schwerpunkt KI.
Die UTN – vor fünf Jahren als erste staatliche Universitätsneugründung in Bayern seit vier Jahrzehnten ins Leben gerufen – verfolgt das Ziel, eine zukunftsorientierte, interdisziplinäre Forschung mit dem Fokus auf Künstliche Intelligenz weiter voranzutreiben. Das Gründungsgebäude soll voraussichtlich im Jahr 2030 fertiggestellt werden und Raum für über 200 Professuren bieten.