Zweiter Workshop "Maschinelles Lernen für Quantentechnologien" zieht internationale Wissenschaftler*innen an
Im November fand der zweite Workshop „Maschinelles Lernen für Quantentechnologien“ am MPL in Erlangen statt, als Fortsetzung der Erstveranstaltung im Jahr 2019. Zu den Gästen und Redner*innen zählten zahlreiche international führende Expert*innen, die sich dem Thema maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz im erweiterten Kontext der Quantentechnologie verschrieben haben. Die Veranstaltung wurde von der Münchner Quantum-Valley-Initiative unterstützt, die sich den Bau von Quantencomputern und die Förderung von Quantenwissenschaft und Quantentechnologien in Bayern zum Ziel gesetzt hat.
© Elisabeth Offial, MPL
Dreieinhalb intensive Tage lang tauschten sich 110 Teilnehmer*innen aus 16 Ländern über den aktuellen Stand der Forschung aus, wie beispielsweise über Analysemöglichkeiten für Quantenmessungen, die Schätzung von Parametern von Quantenbauelementen, die Entdeckung neuer quantenexperimenteller Aufbauten, Protokolle und Feedback-Strategien sowie über allgemeine Aspekte zur Verbesserung von Quantencomputing, Quantenkommunikation und Quantensimulation.
Das Programm begann an Tag eins mit drei Vorträgen zu verschiedenen Techniken maschinellen Lernens für Quantentechnologien, gefolgt von drei Tagen, an denen insgesamt 18 eingeladene Redner*innen sowie 13 Redner*innen, die Beiträge eingereicht hatten, wissenschaftliche Vorträge hielten. Bei der abendlichen Poster Session konnten sich die Teilnehmer*innen anhand von 44 Postern über wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Methoden informieren. Brandon Barton (ETH Zürich) wurde für sein Poster zum Thema „Lotterielos-Neuronale-Netz-Quantenzustände“ und Florian Fürrutter (Universität Innsbruck) für sein Poster zum Thema