Nachwuchswissenschaftlerin des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts zur 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung (Chemie) eingeladen

MPL-Forscherin Dr. Ashley Shin wurde zur 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen – einer der renommiertesten Veranstaltungen, bei der Nobelpreisträger*innen und exzellente Nachwuchsforschende aus aller Welt aufeinandertreffen. Die Tagung bietet den jungen Teilnehmer*innen eine einzigartige Gelegenheit, in den wissenschaftlichen Dialog mit hochkarätigen Wissenschaftler*innen zu treten, sich über kulturelle und politische Grenzen hinweg zu vernetzen und neue Impulse zu gewinnen.

Der thematische Schwerpunkt der Lindauer Tagungen wechselt jährlich zwischen den drei naturwissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises: Physik, Chemie oder Physiologie/Medizin. Zur 74. Lindauer Nobelpreisträgertagung, die in diesem Jahr der Fachrichtung Chemie gewidmet war, wurde auch Dr. Ashley Shin vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) eingeladen. Die kürzlich mit dem Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA)-Stipendium ausgezeichnete Physikerin der Abteilung ›Nanooptik‹ von MPL-Direktor Prof. Vahid Sandoghdar erforscht Wechselwirkungen zwischen organischen fluoreszierenden Molekülen. Sie konzentriert sich darauf, wie diese sich durch einen quantenmechanischen Effekt namens ›starke Kopplung‹ gegenseitig beeinflussen. Diese geschickt konstruierten organische Moleküle möchte sie als Ressource für die Quantenoptik nutzbar machen. 

600 junge Wissenschaftler*innen aus aller Welt trafen in Lindau auf 33 Nobelpreisträger*innen, mitten unter ihnen die MPL Nachwuchswissenschaftlerin. Die vielfältigen Formate des wissenschaftlichen Programms – Vorträge, Diskussionen und vieles mehr – ermöglichen den Dialog der nächsten Generation führender Wissenschaftler*innen untereinander und regen den Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen über alle Generationen an.

„Es war eine große Ehre, die Nobelpreisträger persönlich kennenzulernen. Im Gespräch mit ihnen habe ich erfahren, dass viele von ihnen ihren Erfolg sowohl ihrer harten Arbeit als auch der Gunst der Stunde zuschreiben. In diesem Zusammenhang haben sie uns ermutigt, uns auf diejenigen Forschungsarbeiten zu konzentrieren, die uns Spaß machen.“

Über die Tagung

Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen – gegründet 1951 – bieten ein weltweit anerkanntes Forum für den Austausch zwischen Nobelpreisträger*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie inspirieren wissenschaftliche Generationen und bauen nachhaltige Netzwerke junger Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt auf.

Die ursprüngliche Idee zu den Treffen geht auf die beiden Lindauer Ärzte Dr. Franz Karl Hein und Prof. Dr. Gustav Wilhelm Parade sowie auf Graf Lennart Bernadotte af Wisborg zurück. Sie erkannten sehr früh die Bedeutung der Treffen für die Versöhnung der Völker im Nachkriegs-Europa und bauten sie systematisch zu einem internationalen Forum für den Wissensaustausch zwischen Nationen, Kulturen und Disziplinen aus.

Hier sind weitere Impressionen zu finden.

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