Willkommen auf der Homepage der Forschungsgruppe Neuroregeneration

Die Nachwuchsgruppe für Neuroregeneration ist in die Abteilung Biologische Optomechanik am Max-Planck-Institut für die Wissenschaft des Lichts und am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin eingebettet.
Unsere Forschung beschäftigt sich mit der Frage: Weshalb können bestimmte Wirbeltiere nach einer Verletzung ihr Rückenmark regenerieren? Im Säuger, so auch beim Menschen, führen Verletzungen des Rückenmarks zu irreversiblen Lähmungen, da durchtrennte Nervenfasern (Axone) nicht nachwachsen. Im Gegensatz dazu besitzen Zebrabärblinge die Fähigkeit der Axonregeneration und der Wiederherstellung motorischer Funktionen, selbst nach vollständiger Durchtrennung des Rückenmarks. Diese Tatsache ermöglicht es, in einem Wirbeltier die Parameter zu untersuchen, die notwendig sind, damit Axonregeneration nach einer Rückenmarksverletzung stattfinden kann. Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt hierbei auf der Aufklärung der Zusammensetzung, Regulierung und mechanischen Eigenschaften der Läsionsumgebung, die bei Zebrabärblingen - im Gegensatz zum Säuger - die Axonregeneration begünstigt. Zu diesem Zweck setzen wir eine breite Palette modernster optischer Bildgebungstechnologien (z.B. die Brillouin-Mikroskopie), neuartige In-vitro-3D-Modellsysteme aus deformierbaren Hydrogel-Kügelchen sowie genetische und molekularbiologische Methoden ein. Unser langfristiges Ziel ist es, Ansätze für die Entwicklung therapeutischer Interventionen nach Rückenmarksverletzung beim Menschen aufzuzeigen.


Bei Interesse an einer Masterarbeit, Doktorarbeit oder Stelle als Post-Doc können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen!

Kontakt

daniel.wehner@mpl.mpg.de

Abteilung Guck

Junior-Forschungsgruppe Wehner

MPI für die Physik des Lichts

Staudtstr. 2

D-91058 Erlangen

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Aktuelle Ausgabe: Newsletter No 14 - Juli 2019

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